Chodsky pes vom Meieriesli
FCI anerkannte Hundezuchtstätte

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Februar 2024
Wir haben uns entschlossen, Grace im Frühling wieder zu decken. Sie ist so eine tolle Mutter und hat sich auch nach dem letzten Wurf schnell und gut erholt. Auch Ihre Welpen haben sich prächtig entwickelt und machen Ihren Besitzern viel Freude.


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Elisabeth Gautschi, Solothurn

Zusammen mit meiner im Juni 2019 geb. Chodský pes-Hündin Grace und ihrer Tochter Änneli (Anne vom Meierieli) lebe ich in einem kleinen Häuschen mit Garten am Rande der Stadt Solothurn. Oft ist auch mein Lebensgefährte mit seinem Riesenschnauzer bei uns. Die drei Hunde verstehen sich super. Mein am 3. Jan. 2022 verstorbener Yasco hatte mich bei der Erziehung der kleinen Grace unterstützt und zeigte ihr bis zu seinem Tod, wer das Sagen hat! Jetzt erzieht Grace ihre Tochter so, wie sie es von Yasco gelernt hat. Dem Riesenschnauzer Faro tanzen sie im wahrsten Sinne des Wortes auf der Nase herum. Jeder kennt seinen Platz im Rudel und ihr Fürsorgegarant bin ich, das anerkennen alle.
Mir ist es wichtig, dass ich unsere Hunde überallhin mitnehmen kann, dass sie das Hunde-ABC beherrschen und nirgends negativ auffallen. Mein Erziehungsstyl ist liebevoll, jedoch konsequent. Wir bewegen uns als Team im Alltag und geniessen viele Stunden in der Natur. 
Mit Yasco hatte ich - wie mit allen meinen früheren Vierbeiner - Hundesport betrieben. Auch im Seniorenalter durfte er immer wieder Mal eine Fährte ausarbeiten und zeigte mir jeden Gegenstand perfekt an.
Grace ist eine Allrounderin. Da ich mit ihr nicht mehr prüfungsorientiert arbeite, freue ich mich an ihren div. Talenten. Mit ihr trainiere ich regelmässig in einer Sanitätshundegruppe und in einer Maintraillinggruppe. Auch auf der Fährte zeigt sie sich gut und viele andere Nasenarbeiten machen uns beiden viel Spass! Gemeinsam testen wir immer wieder neue Sucharbeiten (oder halt bescheiden gesagt "Suchspiele") aus. Hauptsache es macht uns allen Spass! Ihr Gehorsam ist ausgezeichnet. Auch Änneli ist immer mit dabei und auch sie will schlussendlich einfach gefallen. Nur mit dem Gehorsam funktionierts zur Zeit beim Teenager noch nicht so ganz, darum besuche ich mit ihr zur Zeit noch einen Erziehungskurs, wo wir vorallem an der "Alltagstauglichkeit" arbeiten.

Wir sind traurig. Yasco hat uns am 3. Januar 2022 für immer verlassen. Wir vermissen ihn so sehr.

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Yasco

Yasco hat uns leider am 3. Januar 2022 für immer verlassen. In meinem Herzen lebt er weiter.

Kratzmatt Grace

2. April 2024 Grace ist läufig und sollte diese Woche gedeckt werden. Der Vater wird Kratzmatt Jackson. Genaueres folgt. Gerne würden wir Interessenten bald kennen lernen.

Anne vom Meieriesli

Unseren ersten Wurf mit Anne vom Meieriesli planen wir für Winter 2024

Meine Zuchtziele imageMeine Zuchtziele imageMeine Zuchtziele image
Das Ziel meiner kleinen Zucht besteht darin, gesunde, ausdrucksvolle und menschenbezogene Hunde zu züchten, die vielseitig begabt sind.

Unsere Welpen sollen nur an Menschen abgegeben werden, die sich ausgiebig mit dieser Rasse und ihrem Wesen beschäftigt haben.

Die Welpen werden bei uns im Wohnzimmer mit direktem Zugang zum Garten geboren. Sie wachsen im Haus und im Garten auf und werden hier bereits den unterschiedlichsten Reizen ausgesetzt.

Wir gewöhnen unsere Welpen ans Auto fahren und machen mit ihnen kleine Ausflüge auf Wiesen und in Wälder.

Unsere Welpen geben wir nur an Leute ab, die wir vorher persönlich kennen gelernt haben. Sollten Sie sich also auch in diese tolle Rasse verliebt haben, würden wir Ihnen gerne unsere Grace und ihre Tochter Änneli (Anne) persönlich vorstellen und Sie als evtl. künftige Welpenbesitzer bei uns zuhause kennen lernen.

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Abgabe der Welpen image

Der Tag an dem Ihnen ein gesunder Welpe übergeben wird, werden Sie nie vergessen.

Eine Erinnerung an meinen grossen Tag:
Grace wird von der Züchterin Cornelia Müller, Kratzmatt, verabschiedet.

  • Im Alter von vier Wochen dürfen die Welpen das 1. Mal von den möglichen Käufern besucht werden.
  • Die Welpen werden frühestens mit 8 Wochen abgegeben.
  • Bei Abgabe sind die Welpen gechipt, das erste Mal geimpft und mehrfach entwurmt.
  • Die Welpen werden bei mir an Festnahrung gewöhnt. Das Welpenfutter für die ersten Tage bekommen Sie von mir.
  • Dazu gibt es das erste Halsband, eine kleine Kuscheldecke und ein Spielzeug.
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Wurfplanung 2022 imageWurfplanung 2022 imageWurfplanung 2022 image
Eros, der Vater des A-Wurfes

Grace hat am 7. April 2022 sieben gesunde Welpen bekommen.   ( sh. Welpen A-Wurf)

Gerne würden wir Grace bei der nächsten Läufigkeit (Winter 2022) decken und würden uns sehr freuen, wenn alles klappt und Grace im Frühling Welpen bekäme. Wir haben uns für einen ausgezeichnet passenden Rüden aus der Schweiz entschieden. Erós z Dašického zátiší (Rufname  Sueno) wurde am 30. Oktober 2021 mit ausgezeichneter Beurteilungen angekört und hat unsere Grace bereits kennen gelernt. "Liebe" auf den ersten Blick!


Familienausflug in die Stadt Solothurn. links Grace, mitte Anne, rechts Eros

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Grace Zuchthündin imageGrace Zuchthündin imageGrace Zuchthündin image
Den nächsten Wurf mit Grace planen wir für Frühling / Sommer 2024 (Siehe Wurfplanung 2024)

Meine Kratzmatt Grace schenkte uns am 7. April 2022 mit ihrem A-Wurf 7 wunderbare Welpen. Wenn alles klappt werden wir sie anfangs Sommer 2023 ein weiteres Mal decken.

Siehe Wurfplanung Wurfplanung 2023 und Trächtigkeitsverlauf Wurf B.
Grace gebar am 14. September 2023 5 wunderbare gesunde Welpen. 4 Mädchen und ein Junge. Sie haben alle ganz tolle Zuhause für immer gefunden und machen ihren Besitzer viel Freude.


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Anne planen wir im Winter 2024 zu decken.

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Wurfplanung 2023 image
Der Bräutigam, Caradoc Aurinko präsentiert sich von seiner besten Seite.

Am ersten Tag dieses Jahres haben wir uns mit dem potenziellen Vater des für im Sommer geplanten B-Wurf getroffen.
Der Rüde ist mir von unserer Zuchtwartin empfohlen worden. Nilix ist aus Tschechien importiert worden und wurde im Frühling 2022 in der Schweiz ausgezeichnet bewertet und angekört. Der Inzucht-Koeffizients beträgt erfreulicher Weise 0. Caradoc Aurinko, Rufname Nilix.
Mir ist es immer sehr wichtig, dass die Besitzer des Rüden auch mir "sympatisch" sind. Es sind ja schliesslich die Schwiegereltern meiner Grace. Ich finde es wichtig, dass sie mir nicht nur den Samenspender für Grace zu Verfügung stellen, sondern dass wir ähnliche Ansichten bezüglich Hundehaltung und Aufzucht der Welpen haben. Ich freue mich riesig, auf die Zusammenarbeit mit Familie Künzli und Gabi und ich werden total welpenvernarrte Grossmütter werden.

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 Trächtigkeitsverlauf B image
14. Sept. 2023, 65. Tag der Trächtigkeit
Unsere wunderbare Grace hat uns diese Nacht 5 gesunde Welpen geschenkt. Das erste Mädchen wurde um 0.25 Uhr geboren und das letzte um 02.50 Uhr, kurz nach dem einzigen Rüden. Wir sind stolz auf Grace, sie ist so eine tolle instinktsichere Hündin und eine fürsorgliche Mutter. Danke Grace.

13. Sept. 2023, 64. Tag der Trächtigkeit
Die Temperatur ist um ca. 1 Grad gesuncken, ein eindeutiges Anzeichen, dass es bald soweit ist.

11. Sept. 2023, 62. Tag der Trächtigkeit
Grace ist kugelrund und begleitet mich nur noch ungern weg vom Haus. Wir messen täglich 3x die Temperatur, aber es tut sich noch nichts.

05. Sept. 2023, 56. Tag der Trächtigkeit
Heute haben wir Grace geröngt, um uns auf die Wurfgrösse einstellen zu können.
Wenn weiter alles gut läuft, dürfen wir mit 5 Welpen rechnen. Eine ideale Wurfgrösse, noch überblickbar und nicht mehr ganz so anstrengend für das künftige Mami. Wir hoffen ganz fest, dass die Welpen unserrs B-Wurfes gesund geboren werden. 

21. August 2023, 41. Tag der Trächtigkeit 
Ich habe Grace jetzt voll auf Welpenfutter von Platinum umgestellt. Sie frisst sehr gut und hat schon ein rechtes Bäuchlein. Sie wiegt jetzt 24,3 kg und hat einen Bauchumfang von 68 cm. Sie tut sich etwas schwer bei der aktuellen Hitze mit über 30 Grad.

07. August 2023, 27. Tag der Trächtigkeit
 Heute wurde die Trächtigkeit mittels Ultraschall in der Tierarztpraxis Alor in Attiswil bestätigt. Jetzt hoffen wir ganz fest, dass auch weiterhin alles gut geht und uns Grace zwischen dem 12. und 14. September gesunde Welpen schenken wird. 
Sie begleitet uns natürlich immer noch auf den normalen Spaziergängen, aber sie darf nicht mehr zu grob mit anderen Hunden spielen. Anne muss sich jetzt im Umgang mit der künftigen Mami etwas kontrollieren! 
Sie ist zur Zeit etwas „gschnäderfrässig“, schläft viel und ist sehr anhänglich. 
Sie wiegt ca. 23 kg. Sie hat ihren gewohnten „muskulösen Rücken“, aber noch keinen Schwangerschaftsbauch (65 cm). Langsam stelle ich jetzt auf Welpenfutter um und zwischendurch bekommt sie auch etwas Frischfleisch.

02. August 2023, 22. Tag seit dem Decken
 Ich bin stolz wie suverän gestern unsere Hunde die Feuerwerke hingenommen haben. Alle Lagen entspannt bei uns im Gartenhaus und liessen sich auch durch die lautesten Knaller nicht aus der Ruhe bringen. 
Grace ist zurzeit sehr anhänglich, schläft viel, aber sie ist noch wachsamer und besitzergreifender als sonst und ihr Appetit ist wie gewohnt kaum zu bremsen. 

12.07.2023
 Weil es den beiden gestern so viel Spass gemacht hat, haben wir das Päärchen heute nochmals zusammengelassen. Diesmal dauerte es 22 Min.
Ich danke Gabi ganz herzlich für die Bereitschaft, sich mit Grace und mir auf das große Abenteuer einzulassen. Schliesslich muss es nicht nur für die Hunde stimmen, sondern auch für die künftigen "menschlichen Eltern". Wenn alles klappt, werden Gabi mich und Grace dann auch bei der Geburt unterstützen. 

11.07.2023
 13. Tag der Läufigkeit. Grace wiegt 22,9 kg und hat einen Bauchumfang (an der dicksten Stelle) von 60 cm. 
Nach der ersten Herpesimpfung und Messen des Progesterons (20.8) sind wir zu Nilix gefahren. Sie liess sich von dem erfahrenen Rüden problemlos besteigen und sie hingen 19 Min. 

29. Juni 2023
 Hurra, Grace ist läufig👍
16. 03.2022, Tag 42
Grace ist wieder "gfrässig" und munter. Ihr Bäuchlein wächst.... 

28.02.2022, Tag 26
Grace ist trächtig. Ein ergreifender Tag! Es hat uns tief berührt die kleinen Herzchen auf dem Ultraschall schlagen zu sehen.
21.02.2022, Tag 19
Grace zeigt alle Anzeichen einer Trächtigkeit. SIe schläft viel und frisst schlecht. Aber auf den Spaziergängen ist sie fit und munter.
04.02.2022, Tag 2
Zur Sicherheit haben wir heute den Deckakt wiederholt. Beide haben es "genossen"!
03.02.2022, 15. Tag der Läufigkeit
....und gleichzeitig der der Tag 1 der Trächtigkeit. Mit einem Progiwert von 20,9 liess sie sich wunderbar decken.

01.02.2022, 12. Tag der Läufigkeit
Heute wurde das erste Mal der Porgesteronwert gemessen. Der Wert von 5,8 zeigt, dass es bald soweit ist und wir zum Rüden fahren können. Gleichzeitig hat sie die erste Herpesimpfung erhalten.

21.01.2022
Hurra, Grace ist läufig und wird in ca. 2 Wochen gedeckt. Wenn alles klappt, dürfen wir anfangs April auf kleine Chodsky pes hoffen.

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Ein herzliches Dankeschön für die schönen Bilder geht an Regula Schaad

Anne (Änneli)

Änneli ist die Erstgeborene. Zu ihr hatte ich von der ersten Sekunde an eine ganz spezielle Beziehung. Da ich sowieso eine Hündin behalten wollte, darf sie jetzt ein Leben lang bei ihrer Mutter bleiben.

Aaron

Auf Aaron wartet eine grosse Aufgabe. Seine Besitzerin bildet ihn zusammen mit einer Trainerin von Swiss Help Dog zum Assistenzhund aus.

Akiri

Akiri lebt zusammen mit seiner grossen Familie in Chur.

Aisha

Anco

Auch Anco hat sein tolles Daheim im Bündnerland. Er lebt mit einem Ehepaar und zwei Katzen im Unterengandin.

Ajko

Arley

Arley lebt zusammen mit Herrchen und Frauchen und einem Büsi in der Westschweiz.

Anco   image
Anco

Anco lebt seit Sommer 22 bei uns im Unterengadin und hat sich sehr gut bei uns eingewöhnt. Wir
leben mitten in der Natur, wo es an jeder Ecke andere Tiere zu entdecken gibt. Er ist unser erster
Hund und wir haben uns zuerst gut informiert, wie eine gute Grunderziehung eines Welpen
aufgebaut wird. Danach hat uns der Besuch eines Welpen- und Junghunde-Kurses sehr unterstützt.
Anco ist ein sehr lehrfreudiger Hund und liebt es zu trainieren. Vor allem „Suchen“ macht er sehr
gerne. Er benötigt eine konsequente Erziehung, was sehr viel Disziplin von uns verlangt. Es müssen
Beide die gleichen Befehle und die gleichen Leitlinien vermitteln, so dass Anco genau weiss, was er
machen muss. Er hat es gerne, wenn er Gesellschaft hat, kann aber auch gut mal allein zu Hause
bleiben. Er hat uns keinen einzigen Schuh kaputt gemacht, was auch wieder mit der Aufmerksamkeit
von uns zusammenhängt und damit, dass er was Besseres zum Kauen bekommen hat. Er ist sehr
freundlich zu jedem Besuch, ausser die Katzen, die mag er noch nicht (sind wir aber auch noch dran
und geben nicht auf).
Anco hat einen sehr starken Charakter, ist sehr gutmütig in verschiedenen Facetten (z.B.
Seilbahnfahren, Wandern in steilen und auch unwegsamen Gegenden etc.). Er benötigt dafür aber
viel Arbeit in der Erziehung und Unterordnung. Er lernt sehr schnell und es macht viel Spass seine
Fortschritte zu sehen. Tägliches Arbeiten mit Anco ist dazu aber ein Muss, was wir mit Freude
machen. Zu anderen Hunden reagiert Anco ganz verschieden. Läuft er frei, geht er den Hund
begrüssen und möchte gerne spielen. Ist der andere Hund auch in Spiellaune, ergibt sich daraus eine
wilde Verfolgungsjagd. Ganz anders ist die Situation, wenn er an der Leine ist. Dann bellt er wie
verrückt und führt sich nicht gerade freundlich auf. Besser wird es, wenn wir den Abstand zum
anderen Hund vergrössern. Wir haben uns für solche „Baustellen“ einen Hundecouch hinzugeholt,
wo uns vor allem die „Hundesprache“ beibringt. Das heisst, wie wir uns verhalten müssen, damit
Anco uns versteht und sich mit unseren Leitlinien zurechtfindet.
Anco ist ein sehr interessanter, wunderschöner, intelligenter, wissbegieriger, aktiver Hund, der sehr
gut in unser Leben passt. Genau so einen Hund haben wir uns gewünscht.

Ayko image
Wir sind eine vier köpfige Familie (Kinder 13 und 9 Jahre alt) und wohnen eher ländlich im Kanton
Thurgau. Für uns ist es der erste Hund und wir sind eigentlich per Zufall über die Rasse der Chodsky
Pes gestolpert. Wir erleben Ayko als ein tolles Familienmitglied, dass aber eine sehr konsequente Führung braucht. Ayko hat es gerne genau, er ist ein kleiner Streber. Nicht eindeutige Signale mag er nicht und dann macht er was er will. Auf Druck reagiert er gar nicht, daher sollte Konsequenz nicht mit härte verwechselt werden. Ayko braucht auch sehr viel Ruhe und Erholung zum runterfahren. Diesen Faktor haben wir sehr unterschätzt. Wir sind eine sehr lebhafte Familie und weil Ayko einfach immer dabei sein möchte und einfach so süss ist, ist der jöö Effekt einfach riesengross und man muss sich wirklich anstrengen ihn nicht ständig zu betüdeln. Also mussten wir schnell unseren Alltag überdenken und Ruhe üben, was sehr viel Geduld braucht. Aktivität könnte er immer und pausenlos.
Wenn es zu viel war zeigt er eher unkontrolliertes verhalten. Die richtige Balance zwischen Ruhe,
Aktivität und Konzentrationsübungen mussten wir zuerst rausfinden und ist die grösste
Herausforderung für alle Familienmitglieder. Nach zwei gescheiterten Anläufen in Hundeschulen, sind wir schlussendlich bei einem passenden Einzelhundecoaching gelandet, dieser coacht vor allem uns und unsere Führung mit dem Hund. Was wir als sehr bereichernd empfinden. Wir lernen viel über die Körpersprache der Hunde und das unser menschliches denken sehr oft nicht in die Hundewelt passt.
Wir erleben Ayko gegen aussen als mutig, doch eigentlich ist er in gewissen Situationen unsicher und überfordert und reagiert dann reaktiv. Obwohl er schnell und gerne lernt, braucht er trotzdem langsame Steigerungen vor allem in Bezug mit Ablenkung.
Er ist sehr menschenfreundlich und möchte am liebsten immer allen freudig «Hallo» sagen, was wiederum auch ein Lernfeld ist. Bei uns gibt es viele Orte mit Leinenpflicht, darum ist die Leinenführigkeit auch ein grosses Thema. Ayko ist lieber frei und am wild herum springen. Rückruf und Umorientierung ist daher ein grosses Muss. Es wäre unpassend wenn dies nicht klappt und er darum nicht frei laufen könnte. Seine Nase braucht er liebend gern. Auf Futterbelohnung reagiert er sofort. Er ist ein toller Hund und er entwickelt sich zu einem sehr sozialen Weggefährten. Der aber sehr wohl seinen eigenen Kopf hat. Mit Kindern kommt er gut aus. Unsere eigenen Kinder mussten lernen ruhig und genau mit ihm zu arbeiten. Er wird schnell überstellig was ich persönlich nicht mag. Daher machen sie vor allem Suchspiele oder spielerisch Obidience oder versuchen «Tricksli» einzustudieren. Was schlussendlich auch mehr Spass macht als einfach nur einen Ball werfen. Aber auch das macht er gerne. Beim Spaziergang sammelt er gerne Bäume und versucht sie mitzuschleppen, dann hat er Freude wenn man ihm einen passenden Stecken auch mal werft und er diesen dann apportieren kann oder wir ihn verstecken und er ihn wieder suchen soll.
Bei anderen Tieren ist er eher skeptisch und bellt gerne einfach mal darauf los. Wenn wir ihn aber ruhig an etwas heranführen, ist er sehr interessiert. Andere Hunde sind manchmal schwierig, manchmal kein Problem, was sicher auch mit dem alter zusammenhängt. Wir gehen ab und zu mit einem älteren Hund spazieren, dort ist alles sehr entspannt. Wenn sein Gegenüber ruhig ist, ist er es auch. Auch wenn er manchmal sehr aufgeregt ist, versteht er genau wo die Grenzen sind und er akzeptiert sie auch. Manchmal ist er richtig verschmust und manchmal möchte er überhaupt nicht gestreichelt werden. Wenn er draussen ist, mag er keine Berührungen, dann ist er zu konzentriert. Halt wieder der Streber…
Alles in allem ist er ein ganz toller Hund. Ich würde mich wieder für diese Rasse entscheiden. Jeder der Zeit, Freude und Interesse hat sich mit Hunden auseinanderzusetzen findet in einem Chodsky pes einen tollen Weggefährten. Der erst noch wunderschön aussieht.

Sandra und Ayko

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Beschreibung Aaron


Aaron ist nun etwas mehr als 9 Monate alt. Bis jetzt meistert er alla Alltags Situationen sehr gut. Er hat einen hohen "will to please" und orientiert sich sehr an mir. Sicher und selten ängstlich geht er mit mir durch die Welt. Bei neuen Situationen ist er meist sehr neugierig aber auch gut ansprechbar. Andere Hunde begrüsst er meist freudig, spielend aber akzeptiert auch wenn sie nicht spielen wollen. Neue Kommandos oder Aufgaben geht er lösungsorientiert an und lernt sehr schnell und gut dazu.

Sobald ich mich hinlege um auszuruhen oder um zu schlafen legt er sich neben mich oder in Sichtweite auf den Boden/Decke. Er bleibt solange ruhig bis ich wieder aufstehe oder er ein Bedürfnis hat. Er legt sich aber auch freiwillig hin um Pause zu machen, ihn muss nicht dazu "zwingen".

Der Beschützer Instinkt ist ausgeglichen. Wenn meine Nachbarn im Treppenhaus Lärm machen, interessiert ihn das nicht. Jedoch wenn wir im Auto warten und andere Menschen an unserem Auto herum fummeln meldet er sich lautstark (ohne Kommando). Er lässt ab sobald die Leute weg sind oder ich ihn bitte aufzuhören.

Apportieren liebt er genau so wie Bälle. Sein Futter geniesst er richtig und ist kein hektischer Esser, auch verschlingt er nicht mehr als er Hunger hat, wie manch Labradore. Bäche, Flüsse und Seen liebt er, jedoch Pfützen und Badewanne/Dusche leider er solange es geht.

Die Nähe sucht er immer morgens bis mittags, abends ist er eher der erwachsene Hund der seine Ruheplätze schätzt oder sich auch einmal gut bürsten lässt.
Fazit: für mich der beste Hund den ich mir vorstellen kann. Die Ausbildung zum Assistenzhund macht er bis jetzt mit Bravour.

Jessy und Aaron

Video Assistenzhunde


Akari image
Akari vom Meieriesli
Ich bin Akari vom Meieriesli. Ich bin in ein lebhaftes, manchmal ein bisschen chaotisches, sechsköpfiges Zweibeinerrudel sehr herzlich aufgenommen worden. Die Kinder sind 8, 11, 13 und 14 Jahre alt.
Meine Familie hat Tiere sehr gerne: neben mir gibt es noch viele Tauben, Meerschweinchen, drei
Bienenvölker, Nymphensittiche und hin und wieder gefiederte Pfleglinge. Ich habe gelernt, die anderen Mitbewohner in Ruhe zu lassen, aber manchmal kann ich es nicht lassen, den Meerschweinchen in ihrem grossen Käfig draussen ein bisschen Angst einzujagen. In unserem Haus lebt noch die Grossmutter der Kinder. Sie hatte am Anfang ein bisschen Angst vor mir, jetzt ist sie ein heimlicher Fan.
Ich habe Kinder (auch «fremde») sehr gerne und sie dürfen sich viel erlauben, bis ich genug habe und mich zurückziehe. Sie machen lustige Spiele mit mir und manchmal darf ich mit den Buben Fussball spielen.
Ich trainiere aber auch sehr gerne. Mein Frauchen hat eine Lichtung im Wald, ca. 20 Minuten von zuhause, entdeckt, wo sie mit mir die verschiedensten Übungen macht. Warten, zurückkommen, über etwas hüpfen, auf Baumstämmen balancieren, etwas suchen, einer Fährte nachgehen, … Da hat mein Frauchen viele Ideen. Das Ziel ist natürlich, dass ich dann auch im Alltag auf den Spaziergängen gut gehorche – da habe ich sie durchschaut! Und ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich sehr gut gehorche, sofern keine grosse Ablenkung vorhanden ist. Je grösser die Ablenkung ist, desto schwieriger ist es für mich, mich nur auf mein Frauchen zu konzentrieren. Aber ich lerne sehr gerne und ich bin ja erst ein Jahr alt! Ich gehorche auch den Kindern sehr gut, das macht meinem Frauchen grosse Freude. Alle haben gelernt, dass ich klare, kurze Signale mag, und alle machen es gleich. Deshalb darf ich auf unseren Spaziergängen meistens frei laufen, mich austoben und auch einmal meiner Nase nachgehen. Mir spielt es keine Rolle, allein zu Hause zu sein. Gut, ehrlich gesagt, habe ich es am allerliebsten, wenn die ganze Familie zusammen ist, aber ich warte einfach geduldig, bis jemand kommt. Ich mache nichts kaputt, fresse nichts, was nicht für mich gedacht ist (auch wenn noch etwas auf dem Tisch vergessen worden ist), kurzum, das mache ich prima.
Etwas macht mir aber (noch) richtig Mühe: Hundebegegnungen an der kurzen Leine! Während mich im Wald, wenn ich frei bin, nichts und auch rein gar nichts, aus der Ruhe bringt (kein noch so spezieller Hund, kein Velofahrer, kein Jogger, keine schreiende Kinderschar, keine älteren Leute mit Hut und Stock, wirklich nichts), vertrage ich an der Leine keinen anderen Hund. Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich dachte, ich müsse meine Familie beschützen, wenn sie mich an der Leine haben, und jetzt versuchen sie alle, mich davon abzuhalten. Das verstehe ich nicht. Und an der kurzen Leine bin ich ausserdem immer dann, wenn es eh stressig ist: in der Stadt, im Dorf, in der Bahnhofs-Unterführung (ich bin übrigens sehr ÖV-tauglich!), ... Puohh, dort ist es laut, es gibt Millionen unbekannter Gerüche und es wuselt nur so von Menschen und eben manchmal trifft man auch einen Hund. Im Moment belle ich noch und ziehe an der Leine, wenn die Hunde zu nahekommen, aber unter uns gesagt, ich tue keinem irgendetwas! Wenn der andere nämlich plötzlich doch zu mir kommt, begrüsse ich ihn und gehe weiter, aber laut muss ich eben doch werden – man weiss ja nie, was der andere im Sinn hat, da muss man Klartext reden!
Mein Rudel hat mich sehr gerne, ohne mich zu vermenschlichen. Ich darf Hund sein und meinen Charakter leben, ich lasse den Rest des Rudels Zweibeiner sein und gebe mein Bestes, dass ich mich recht verhalte. Ich bin überhaupt nicht dominant und ich muss nicht das letzte «Wuff» haben. Am liebsten bin ich mit meiner Familie draussen in der Natur unterwegs, am allerliebsten in den Bergen (dort ist es am ruhigsten und kühlsten und riecht so fein). Auf unseren Wanderungen ist etwas los, ich darf immer frei laufen und am Abend bin ich müde und zufrieden – wie die ganze Familie!

Natalina und Familie


Aisha image
In Bearbeitung
Arley imageArley imageArley image
Wir sind ein junges Paar in den Dreißigern und leben im Kanton Freiburg. Wir haben Hunde schon immer geliebt und es war ein Traum, eines Tages einen Hund adoptieren zu können.
Für uns war es am wichtigsten, einen Hund zu finden, der zu unserem Lebensstil passt und den wir überall hin mitnehmen können, wenn wir etwas unternehmen. Deshalb entschieden wir uns für diese Rasse. Wir stellten fest, dass es sich um einen Hund handelt, der die Hitze nicht mag, aber das Wasser liebt. Im Sommer bevorzugten wir daher Spaziergänge im Wald, in der Nähe von Seen oder Flüssen, wo er keine Sekunde zögerte, sich hineinzuwerfen und zu schwimmen.
Er ist immer bereit, sich zu amüsieren und neue Dinge zu lernen.
Er ist eine energiegeladene Rasse, die sich gerne bewegt. Wir gehen daher viel spazieren und spielen sehr viel mit ihm. Er liebt es, die Stöckchen zu holen, die man ihm zuwirft, an einem Seil zu ziehen und nach Gegenständen zu suchen, die man versteckt. Er muss immer etwas zu tun haben.
Arley lernt sehr schnell und liebt es, uns eine Freude zu machen, weshalb es leicht ist, ihm Tricks und neue Befehle beizubringen.
Er ist ein Hund, der gut zuhört und gelehrig ist, was es angenehm macht, ihn bei all unseren Aktivitäten mitzunehmen. Er begleitet uns in Restaurants, in Hotels während unserer Aufenthalte, beim Wandern in den Bergen, auf dem Paddelboot, beim Skiwandern, auf Sesselliften, Gondeln und Seilbahnen.
Trotz seiner Energie ist Arley in der Lage, mehrere Stunden allein zu Hause zu bleiben, wenn wir arbeiten, und er hat noch nie etwas Dummes getan oder Schaden angerichtet. Wenn er genug ausgelastet und stimuliert wird, kann er auch sehr ruhig sein. Er ist außerdem sehr verschmust und zögert nicht, Streicheleinheiten anzufordern.
Er ist ein sehr menschenbezogener Hund, der sich mit allen anderen Hunden und sogar mit unseren Katzen gut versteht. Er kann etwas ängstlich gegenüber anderen Tieren sein, die er manchmal anbellen wird.
Andererseits fällt es Arley schwer, sich zu beruhigen, wenn ihn etwas aufregt. Wenn er Vögel, eine Katze oder einen anderen Hund sieht, dauert es manchmal eine Weile, bis wir seine Aufmerksamkeit bekommen. Wir haben jedoch festgestellt, dass er sich mit einem Spielzeug sofort ablenken lässt une er somit die Ruhe wieder Schneller finden kann.
Natacha Helbling
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Böhmische Schäferhunde / Chodsky pes sind lebhaft und temperamentvoll. Ihre Reaktionen sind schnell, aber nicht hastig. Sie sind gute Wächter und lieben menschliche Gesellschaft. Sie sind sehr gelehrig, aufmerksam, arbeiten gerne und mit grosser Freude, sind leicht zu führen. Sie können auch eine sehr anspruchsvolle Ausbildung bewältigen. Sie haben einen sehr guten Geruchsinn und eignen sich für jede Art der Nasenarbeit (Suchhunde, Lawinen- und Katastrophenhund Ausbildung etc.).

Sie sind mittelgross mit geradem Rücken. Rüden sind 52 - 55 cm, Hündinnen 49 – 52 cm gross. Gewicht 18 – 25 kg.
Das Fell ist mittellang mit Unterwolle (schmutzabweisend, pflegeleicht, bürsten 1x in der Woche genügt). Der Körperbau ist sehr harmonisch und die Bewegungen sind frei und leicht. Typisch sind kurze, behaarte Ohren. Die Farbe ist schwarz mit braunen Abzeichen (black and tan). Die Augen sind braun.

Sie sind dank ihrer Vielseitigkeit ideale Hunde für die Familie und für jeden Hundesportfan ( Agility, BH, Obedience, Sanitätsausbildung, alle Nasen -Arbeiten).

Sie sind von robuster Gesundheit und können in der Wohnung, aber auch draussen gehalten werden. Sie können 12 - 15 Jahre alt werden.

Diese Rasse eignet sich für alle Hundefreunde, die Freude an einem treuen, aufmerksamen Begleiter haben und bereit sind genügend Zeit aufzubringen um ihn artgerecht zu beschäftigen.

Quelle: Freie Übersetzung aus dem Buch „Chodsky pes“ von Ing. Jan Findejs (Verlag Dona – CZ)

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Die Geschichte dieser Rasse geht sehr weit in der Geschichte zurück. Die ersten schriftlichen Beweise über die „Choden“ (Volk aus dem südlichen Teil von Böhmen) stammen aus dem Jahr 1325, als der König Jan von Luxemburg auf dem Thron war.

Die Choden waren ein freies Volk. Sie haben seit hunderten von Jahren die südliche Grenze der heutigen Tschechischen Republik bewacht. An ihrer Seite waren immer treue Hunde, die sie überall begleitet haben und als Wachhunde die Grenze und das Eigentum bewacht haben.

Diese Hunde stammten alle aus Dörfern in Süd Böhmen. Die Zucht war in ein paar Familien zur Tradition geworden und viele dieser Hunde wurden auch nach Bayern verkauft.
Die „Chodenländerhunde“ waren von sehr robuster Gesundheit und starkem Wesen. Diese Eigenschaften haben sie zum treuen und zuverlässigen Begleiter der Choden gemacht.

Die moderne Geschichte der Choden beginnt im 19. Jahrhundert. Es gibt viele Unterlagen und Andenken von diesem mutigen Volk. Es sind die Bücher vom Schriftsteller A. Jirasek mit Bildern von Mikolas Ales und auch eine Skulptur von Cenek Vosmik in der Stadt Domazlice. Weiter sind das unzählige Geschichten, die von einer zur nächsten Generation erzählt worden sind.

Im Jahre 1984 hat Jan Findejs einen Artikel „Chodsky pes“ in der Zeitschrift „Pes pritel clovek“ geschrieben mit dem Aufruf, ähnliche Hunde zu suchen.
Es wurden Hunde gefunden die ähnlich ausgesehen haben wie die ursprüngliche Rasse, die es in Büchern beschrieben und auf den Bildern zu sehen waren.
Aus diesen wenigen Hunden hat man eine neue moderne Rasse regeneriert. An dieser sehr schweren Arbeit waren viele bedeutende Leute beteiligt. Unter anderen: Doc. Ing. Dr. Vilem Kurz, Frantisek Horak, Doc. Ing. Dr. Sc. Rudolf Siler, Ing. Jan Findejs.
Seit dem 14. 1. 1984 ist die Rasse „Chodsky pes“ als nationale Rasse bei CMKU (CZ- Kynologische Union) anerkannt und die ersten Hunde wurden im Stammbaumregister eingetragen .
Der erste Wurf mit 6 Welpen erfolgte am 20. 10. 1985 in der Zuchtstation „Na Barance“ von Herrn L. Hykel
Seit 1984 – 2012 wurden mehr als 4000 neue Hunde registriert.

Am 27. 11. 1991 wurde der „Klub pratel chodskeho psa“ (Klub der Freunde des Chodenländerhundes) gegründet und registriert. Gleichzeitig wurde diese Rasse als Arbeitsrasse anerkannt.

Seit 1984 konnten viele Menschen feststellen, was für eine grossartige Rasse „Chodsky pes“ sind und hoffentlich werden es viele noch entdecken können!

Viele Hunde haben ihr Zuhause auch im Ausland gefunden, vor allem in der Slowakische Republik, Polen, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Schweiz und den USA.

Quelle: Buch " Chodksy pes" Ing. Findejs

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In Bearbeitung

Einen Hund zu wollen... ❤

Einen Hund zu wollen bedeutet nicht nur, den auszusuchen, der dir am besten gefällt, sein Aussehen oder die Rasse, einen Hund zu wollen bedeutet auch, dass du dir bewusst bist, dass du ihn einlädst, dein Leben, dein Haus, deinen Raum mit dir zu teilen, und dass er auch Bedürfnisse hat und oft deine Erwartungen nicht erfüllen wird.

Einen Hund zu wollen bedeutet die Bereitschaft, ihn im Guten wie im Schlechten zu lieben, das Hundekind, den Erwachsenen oder die Oma, ihn zu lieben, wenn er bellt und Geduld mit ihm zu haben, weil er dir etwas sagen will.

Ihn zu lieben, wenn er die Wand oder einen Stuhl anknabbert, wenn er rennt und nicht auf dich hört, weil er seine freie und spielerische Natur ausdrückt; ihn zum Arzt zu bringen, weil er krank ist oder sich verletzt hat.

Ihm angemessenes Essen zu geben; nicht, das was übrig ist, sondern das, was wirklich für ihn ist; verstehen, dass ein Hund auch Vorlieben oder Abneigungen hat, und dass das, was du von ihm erwartet hast, vielleicht nicht kompatibel mit dem ist, was er in Wirklichkeit ist.

Einen Hund zu wollen ist keine Frage des Wollens oder Wünschens oder Ersehens oder Erträumens.

Einen Hund zu wollen ist zu verstehen, dass du nicht nur „einen Hund“ haben wirst – weder eine Sache noch ein Eigentum - , sondern ein einzigartiges Individuum, das mit dir zusammen ist und sein Leben mit dir teilt, freiwillig und mit eigenem Seinsgrund.

Einen Hund zu wollen bedeutet aufzuhören, von wollen und mögen zu sprechen, und wirklich lieben zu lernen.

Einen Hund zu wollen bedeutet, ihn zu beobachten, ihn wahrzunehmen, ihn entscheiden zu lassen, ihn wachsen zu lassen, ihn sich ausdrücken lassen, ihm zu ermöglichen, seinen Pfotenabdruck in dieser Welt zu hinterlassen.

Einen Hund zu wollen ist anzuerkennen, dass er einer Tierart angehört, die anders als deine ist, und deswegen andere Bedürfnisse und Besonderheiten hat: Rennen im Freien, an allem riechen während er vorbeigeht, die Welt entdecken, kennenlernen und spielen mit anderen Hunden.

Er wird Angst haben, Unsicherheit, Wut, Frustration, Freude, Vorlieben, Freundschaften, Trauer, Verluste, Schmerzen, Müdigkeit, Hunger, Spaß, Freude daran, jeden Morgen an deiner Seite aufzuwachen, Dankbarkeit und Liebe … viel Liebe.

Einen Hund zu wollen ist Verpflichtung alle Tage seines Lebens, weil er von dir abhängig ist und weil du alles bist, was er hat.

Einen Hund zu wollen heißt, bereit zu sein, die Lektionen zu entdecken und zu akzeptieren, die zu lehren er in dein Leben gekommen ist; denn wenn du einen Hund liebst, dann weißt du, dass er es war, der es geplant hat, zu dir zu kommen, um dir dabei zu helfen, dich wieder mit dem Leben zu verbinden, mit dem Jetzt, mit der Sonne, dem Mond und den Sternen, mit den Pflanzen, mit dem Himmel, mit der Luft und den Bergen, aber vor allem... dich wieder mit deinem Herzen zu verbinden.

Gefunden, geklaut und kopiert, weil wunderbar! ;-)

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